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Webseite im Aufbau

Liebe Besucher, diese Webseite steht aktuell nur zu Testzwecken online. In den nächsten Monaten wird sie mit Inhalten gefüllt. Unsere behandelten Themen findest du weiter unten.

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Was dich hier erwartet

Künstliche Intelligenz eröffnet Chancen – wir zeigen die rechtlichen Grenzen und Möglichkeiten.
Ob Datenschutz, Urheberrecht, Haftung oder der EU AI Act: Wir schaffen Klarheit, wo Unsicherheit herrscht.

Unsere Plattform richtet sich an Kanzleien, Unternehmen und Entscheider, die Innovation sicher und rechtskonform gestalten wollen.

KI-Recht24 – Rechtssicherheit im digitalen Zeitalter.

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(c) Scott Graham

Unsere Themen, die hier behandelt werden:

Im Folgenden ein Überblick über die wichtigsten rechtlichen Aspekte:

1. Datenschutz und DSGVO

  • Verarbeitung personenbezogener Daten: Unternehmen müssen bei der Nutzung von KI-Systemen, die personenbezogene Daten verarbeiten, die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie des jeweiligen nationalen Datenschutzgesetzes einhalten.
  • Transparenz und Informationspflichten: Nutzerinnen und Nutzer sollen über die Verwendung von KI informiert werden (z.B. Identifikation von Chatbots).
  • Anonymisierung und Löschrechte: Es müssen Möglichkeiten zur Wahrung von Betroffenenrechten, wie dem Recht auf Löschung, geschaffen werden.

2. Urheberrechtsfragen

  • KI-generierte Inhalte: Da das Urheberrecht in Österreich und Deutschland nur menschliche Urheber kennt, besteht Unsicherheit darüber, wer Rechte an von KI generierten Inhalten hält.
  • Training von KI-Systemen: Werden geschützte Werke zur Schulung von KI genutzt, liegt möglicherweise eine Urheberrechtsverletzung vor, wenn keine Lizenz oder Rechtsgrundlage besteht.
  • Lizenzmanagement: Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie über alle erforderlichen Rechte und Lizenzen für die von der KI genutzten Daten und Inhalte verfügen.

3. Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Know-how

  • Datenweitergabe an Dritte: Geschäftsgeheimnisse dürfen nicht versehentlich durch KI-Tools preisgegeben werden, beispielsweise wenn vertrauliche Daten zum Training oder zur Nutzung externer KI-Dienste bereitgestellt werden.
  • Richtlinien für Mitarbeitende: Mitarbeitende sollten auf den Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Datenschutz insbesondere beim KI-Einsatz verpflichtet werden.

4. Haftung und Produkthaftung

  • Haftung für KI-Fehlentscheidungen: Wer haftet, wenn eine KI-gestützte Entscheidung zu Schäden führt (z.B. fehlerhafte automatisierte Entscheidungen)?
  • Produkthaftungsrecht: Neue Richtlinien zur KI-spezifischen Haftung sind im Gesetzgebungsprozess, insbesondere für Hochrisiko-Anwendungen.

5. Risikoklassifizierung und Compliance nach dem AI Act

  • Risikobasierter Ansatz: Der „AI Act“ unterscheidet zwischen verbotenen, hochriskanten und gering riskanten KI-Anwendungen mit jeweils unterschiedlichen Compliance-Pflichten.
    • Hochrisiko-KI-Systeme z.B. in kritischer Infrastruktur, Medizin, Personalauswahl oder im Justizbereich unterliegen strengen Anforderungen bezüglich Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Sicherheit und Dokumentation.
  • Transparenzpflichten: Unternehmen müssen offenlegen, ob ein System künstlich ist, und Informationen über die Funktionsweise bereitstellen.
  • Melde- und Aufsichtspflichten: Für Hochrisiko-Anwendungen sind umfangreiche Prüf-, Dokumentations- und Meldepflichten vorgesehen. Nationale Aufsichtsstellen überwachen die Einhaltung.

6. Sonstige Rechtsgebiete

  • Persönlichkeitsrechte: Bei der Erstellung und Verbreitung von KI-generierten Abbildungen oder Inhalten, speziell unter Einbeziehung realer Personen (z.B. Deepfakes).
  • Wettbewerbs- und Markenrecht: Mögliche Verstöße durch KI-generierte Werbung oder Nutzung von Marken und Logos Dritter ohne Zustimmung.
  • Arbeitsrecht: Beteiligung und Information des Betriebsrats, z.B. bei Einführung von KI-Systemen mit personenbezogenen Auswirkungen (insbesondere bei Hochrisiko-KI).

7. Praktische Maßnahmen für Unternehmen

  • Erstellung von internen Richtlinien zur Nutzung von KI.
  • Überprüfung und Anpassung von Datenschutz- und Sicherheitskonzepten.
  • Rollenspezifische Schulungen für Mitarbeitende.
  • Transparente Darstellung der eingesetzten KI-Systeme gegenüber Kunden und Geschäftspartnern